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Der PAMINA Club der Wirtschaftsförderer und die grenzüberschreitenden Innovationschancen Francais
Seit Beginn dieses Jahres ist Jean-Michel Staerlé nicht nur Conseiller Développement Entreprises et Territoires bei der Organisation ADIRA (Agentur für die wirtschaftliche Entwicklung im Bas-Rhin), sondern auch Vorsitzender des PAMINA Clubs der Wirtschaftsförderer. Der Club lädt jedes Jahr mehrere hundert Unternehmensführer zu einer Zukunftswerkstatt ein. Die letzten Podiumsdiskussionen befassten sich mit Sprachen in der Industrie, im Jahr 2009 ging es in Karlsruhe um die Energien der Zukunft und letztes Jahr wurde in Saverne über ICT und Gesundheit diskutiert.

Neben seinem Amt als Präsident des PAMINA Clubs der Wirtschaftsförderer leitet Hr. Staerlé das Projekt „grenzüberschreitende Kooperation“ und die Arbeitsgruppe der Oberrheinkonferenz „Wirtschaftsförderung im Oberrhein“. Im März 2011 ist in der Lettre de l’ADIRA ein Interview mit ihm in der Funktion des Vorsitzenden der Arbeitsgruppe erschienen.

Warum wurde eine Studie zur Innovation im Oberrhein durchgeführt ?

Jean-Michel Staerlé : Innovation ist eine der Prioritäten der Oberrheinkonferenz im Bereich Wirtschaftsentwicklung. Daher wurde eine Arbeitsgruppe mit Experten aus der Südpfalz, Baden, der Nord-West-Schweiz und dem Elsass eingerichtet. Unter dem Vorsitz der ADIRA wurde beschlossen, eine Studie zur Innovation im Grenzgebiet durchzuführen. Bereits im Jahre 2009 wurde eine erste Studie zu Clustern und Unternehmensnetzwerken im Oberrhein von der ADIRA erarbeitet. Dank dieser Studie wurden die Organisationsstruktur und die Bedeutung diese Netzwerke in den verschiedenen Branchen deutlich. Nun wurde diese Analyse um eine Studie zur Innovation im Oberrhein ergänzt. Am 22. September 2010, anlässlich des zweiten Upper Rhine Cluster Forum wurden die Ergebnisse und die daraus resultierenden Forderungen vor 150 Menschen in der IHK in Karlsruhe vorgestellt.

Welche Projekte für das Jahr 2011 geplant ?

JMS : Im Jahr 2011 soll eine dritte Studie zu Finanzierungsmethoden und Förderungsmöglichkeiten für die Innovation im Oberrhein vorbereitet werden. Ziel wird es sein, konkrete Instrumente vorzuschlagen, die die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei innovativen Projekten im Bereich Wirtschaftsentwicklung unterstützen können. Im September 2011 wird schließlich in Basel der dritte und letzte Upper Rhine Cluster Forum stattfinden.

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